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13 poems in a body – part one: take two

- 2011

13 poems in a body – part one: take two 2017-10-27T18:54:13+00:00

Atem ist Bewegung.

Wörter reiten auf dem Ausatem.

Schall ist Wellen; die Wellen verdichten die Partikel der Luft.

Die erste Sprache war Zeichensprache;

Wörter sind Gesten der Zunge.

Die Stimme wird durch kleine Muskeln kontrolliert.

Die Muskeln kontrollieren die Größe und Frequenz der Wellen.

Atmen ist rhythmisch.

Wörter und Bewegungen haben Rhythmen und existieren in der Zeit.

Rhythmus ist Atem ist Schall ist Bewegung.

Sprache ist sensorisch; Bewegung ist kognitiv.

Sprache ist kognitiv; Bewegung ist sensorisch.

Sprache ist Schall ist Bewegung ist kognitiv ist sensorisch.

Meine Gedichte kommen aus meinem Körper.

„13 poems in a body – part one: take two“ ist Shannons zweites Stück in einem geborgten Körper, nach „13 poems in a body“.

Weitere Infos/ Links:

„Top“

Das Gedicht „Top“, eines der im Stück verwendeten Gedichte, gesprochen von Shannon Sullivan.

Kurzinfo zum Stück

„13 poems in a body – part one: take two“

Text, Regie, Performance: Shannon Sullivan

Tanz: Mor Demer

Dramaturgie: Joey Juschka

Premiere: 25. März 2011, bei Laborgras, Berlin

 

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